| Je weiter wir in die Alpen eindringen, desto
stärker wird der Schneefall. Allen Witterungsumständen zum Trotz
bringen uns unsere Sommerreifen sicher durch die schneebedeckte Alpenlandschaft
nach Seefeld. Wir machen einen kleinen Rundgang durch den Ort. Sehr viel hat
sich hier seit unserem letzten Besuch nicht verändert. Auf den
nahegelegenen Skipisten herrscht Hochbetrieb. Die Weiterfahrt von Seefeld zum
Gardasee wird nun richtig teuer: Vignette für die österreichische
Autobahn, Maut für den österreichischen Teil der Brenner - Autobahn,
Maut für den italienischen Teil der Brenner- Autobahn und Gebühr
für die Benutzung der italienischen Autobahnen. Alles in allem kommen so
stolze 30 DM zusammen. Die Strecke über den Brenner - Paß ist
landschaftlich sehr schön und nach der Überquerung der Alpen bessert
sich das Wetter spürbar. Nach dem Verlassen der Brenner - Autobahn bei
Rovereto geht es bei angenehmen 15 Grad vorbei an bereits grünen
Weinbergen und Obstplantagen. Besonders imposant ist die Straße, die
hinunter zu unserem Zielort Torbole führt. Es geht mit 12% Gefälle
hinab und dabei eröffnet sich einem eine gute Aussicht auf den
nördlichen Gardasee. Torbole befindet sich an dem Nordostufer des
Gardasees, nur wenige Kilometer Straße und ein riesiger Felsen trennen
Torbole von der Stadt Riva del Garda, dem wohl bekanntesten Ziel am
nördlichen Gardasee. Ein Straßentunnel verbindet Torbole und Riva.
Gegen 16 Uhr haben wir dann unser Hotel "Eden" erreicht. |