2. Tag: Ankunft in Torbole
Gegen 9 Uhr verlassen wir Grünwald und fahren zunächst nach Starnberg zum Starnberger See. Mittlerweile hat es angefangen zu schneien und die Temperatur ist auf 3 Grad gefallen. Nach einem Spaziergang über die Uferprommenade fahren wir weiter in Richtung Österreich. Aber bevor es über die Brenner - Autobahn nach Italien geht, steht noch ein weiterer Zwischenstop auf dem Programm: Seefeld - ein kleiner Urlaubsort in Tirol, wo wir bereits im Sommer 1987 Urlaub gemacht hatten.

Seefeld in Tirol
Je weiter wir in die Alpen eindringen, desto stärker wird der Schneefall. Allen Witterungsumständen zum Trotz bringen uns unsere Sommerreifen sicher durch die schneebedeckte Alpenlandschaft nach Seefeld. Wir machen einen kleinen Rundgang durch den Ort. Sehr viel hat sich hier seit unserem letzten Besuch nicht verändert. Auf den nahegelegenen Skipisten herrscht Hochbetrieb. Die Weiterfahrt von Seefeld zum Gardasee wird nun richtig teuer: Vignette für die österreichische Autobahn, Maut für den österreichischen Teil der Brenner - Autobahn, Maut für den italienischen Teil der Brenner- Autobahn und Gebühr für die Benutzung der italienischen Autobahnen. Alles in allem kommen so stolze 30 DM zusammen. Die Strecke über den Brenner - Paß ist landschaftlich sehr schön und nach der Überquerung der Alpen bessert sich das Wetter spürbar. Nach dem Verlassen der Brenner - Autobahn bei Rovereto geht es bei angenehmen 15 Grad vorbei an bereits grünen Weinbergen und Obstplantagen. Besonders imposant ist die Straße, die hinunter zu unserem Zielort Torbole führt. Es geht mit 12% Gefälle hinab und dabei eröffnet sich einem eine gute Aussicht auf den nördlichen Gardasee. Torbole befindet sich an dem Nordostufer des Gardasees, nur wenige Kilometer Straße und ein riesiger Felsen trennen Torbole von der Stadt Riva del Garda, dem wohl bekanntesten Ziel am nördlichen Gardasee. Ein Straßentunnel verbindet Torbole und Riva. Gegen 16 Uhr haben wir dann unser Hotel "Eden" erreicht.

unser Hotel in Torbole
Es befindet sich am nördlichen Ende des Ortes, rund 800 Meter vom Ufer entfernt. Torbole ein eher unspektakuläres Örtchen, landschaftlich dafür aber sehr hübsch gelegen. Zwischen den mächtigen Felsen breiten sich die Häuser und Hotels aus.

Torbole
Bedingt durch die günstigen Windverhältnisse am nördlichen Gardasee hat sich Torbole zu einem Mekka für Surfer entwickelt. Da das Wasser im Gegensatz zum südlichen Gardasee hier recht kalt ist, behalten die Surfer auch im Sommer ihr Revier für sich. Dies wirkt sich auch angenehm auf das Ambiente aus, da eine lockere "jugendliche" Atmosphäre vorherrscht.

Abendstimmung in Torbole
Am Abend machen wir einen Spaziergang über die Uferprommenade und genießen die Abendstimmung am See.